Theaterpädagogik
Theaterpädagogik ist Theaterarbeit im sozialen Feld, vor allem in Schulen und in der
Freizeit. Dabei können die Gruppen mit denen gespielt und für die gespielt wird unter-
schiedlich sein: SchülerInnen, Jugendliche, Erwachsene, Behinderte/Nichtbehinderte
usw.
Bei der Arbeit mit den unterschiedlichen Gruppen sollen persönliche, soziale und
künstlerisch-ästhetische Aspekte erfüllt werden. Im Zentrum der Arbeit steht immer der
einzelne Teilnehmer im Zusammenspiel mit den Anderen. Dabei ist wichtig, dass jeder
Teilnehmer als Theaterspieler erkannt wird, denn jeder kann Theater spielen.
Theaterspieler spielen für sich, mit anderen und für andere. Diese dreifache Ausrichtung
gilt es zu berücksichtigen. Jeder Teilnehmer soll sich selbst kennen lernen, ausprobieren
und Neues entdecken. Dabei darf das Zusammenspiel mit anderen nicht vergessen
werden. Die Darstellung vor anderen ist meist der Abschluss vieler Übungen und Spiele.
Gruppen, Themen und
Zielsetzungen sind ebenso
vielfältig und unterschiedlich, wie
die Wege der Theaterpädagogik.
Es gilt immer: Der Weg ist das Ziel!
Die Arbeit besteht aus ständigen Wechseln von Einzelübungen, Partnerübungen und
Kleingruppen- und Großgruppenübungen. Dabei herrscht immer ein offenes,
kooperatives Spielklima. Alle sollen Lust am Spiel entwickeln, Ideen einbringen und ihrer
Kreativität freien Lauf lassen.
 
Theaterspielen fördert:
- Kreativität
- Selbstvertrauen
- Selbstbewusstsein
- Selbstwahrnnehmung
- Empathie
- selbstständiges Denken
- Spontanität
- Verantwortungsbewusst-
   sein
- Teamgeist
- Persönlichkeit
- Kommunikationsfähigkeit
  
“Spiel steht am Anfang, im Zentrum, am  
Ende - ist Weg und Ziel zugleich!”
      aus : Felix Rellstab “Handbuch Theaterspielen”